Bauunternehmen bietet Hausanbau als Rundum-Sorglos-Paket an
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HAUSANBAU & HAUSUMBAU im Ruhrgebiet, Raum Düsseldorf und Köln Beratung, Planung, Bauantrag & Ausführung (0209) 58 01 299
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Stress in der Angebotsphase

Bis zu meinem zweiten Termin mit Herrn Liß eine gute Woche später stieg meine Spannung quasi täglich an. Als es dann endlich soweit war, öffnete ich ihm die Tür mit Louisa auf dem Arm, die sich lauthals darüber beschwerte, dass sie nicht alle Wohnzimmerschränke aus-  und einräumen durfte, wie ihr gerade der Sinn danach stand. Nach einem etwas ausführlicheren Smalltalk über Kinder und deren Begehrlichkeiten (Herr Liß hat scheinbar selbst zwei) kamen wir bei einer Tasse Kaffee schließlich zum Punkt. Sein Termin beim Bauamt: Da es in unserem Stadtgebiet schon einige Häuser mit ähnlichen Hausanbauten gab, sollte es kein Problem sein, eine Baugenehmigung für unseren Anbau zu bekommen. Puh, ein Stein fiel mir vom Herzen…

 

Dann das Angebot: 35.500 €… Erstmal musste ich schlucken, ABER wir sollten uns weder um einen Architekten und die Baugenehmigung noch um die Beauftragung weiterer Fachunternehmen und –ingenieure kümmern müssen. In der Bauphase würde Herr Liß selbst die Bauleitung übernehmen und seine Mitarbeiter die Bauausführung aller anfallenden Gewerke. Was mich gleich überzeugte, war, dass die Firma Liß & Schubert so automatisch in der Gewährleistungspflicht für alle Arbeiten war. Das Horrorszenario, dass ich mich im Schadensfall mit diversen Firmen über die Schuldfrage rumstreiten musste, konnte ich also schon einmal aus meinem Kopf verbannen.

 

Dann sprachen wir noch ausführlich über das Angebot. Herr Liß erläuterte mir jede Angebotsposition bis ins Detail und erklärte mir, welche Materialien er aus bauphysikalischen Gründen einsetzen würde und welche nicht. Einige Positionen, die den Innenausbau betrafen, wie z. B. Malerarbeiten, waren als Eventualpositionen aufgeführt. Hier konnten wir uns noch überlegen, ob wir durch Eigenleistung ein Teil der Kosten sparen wollten. Super! Alles in allem hatte ich immer mehr das Gefühl, dass ich hier in den richtigen Händen war!

 

Als Alex abends nach Hause kam, hatte ich Spaghetti Bolognese für ihn gekocht – seine Leibspeise. Heute wurde er außerdem besonders lieb begrüßt. Er fragte mich: „Ähm, ist irgendwas???“ – „Nööö!“. Beim Essen tastete ich mich dann langsam ran, indem ich ihm von meinen Gedanken und Bedenken bzgl. unseres Platzes im Erdgeschoss erzählte und vorsichtig nachfragte, wie er das sehe. Wenn er ehrlich sei, hätte er darüber auch schon mal nachgedacht. Ich sprang auf und drückte ihm einen dicken Kuss auf die Wange. Der zweite große Stein, der mir heute vom Herzen fiel… Ich erzählte ihm alles – von meiner Suche, meinen Gesprächen mit dem Architekt, dem Bauunternehmen, mit Ariane, Herrn Liß und natürlich auch seinem Angebot. Alex meinte, das sei ja alles schön und gut, aber ich glaube doch nicht wirklich, dass er dem Erstbesten den Auftrag erteilen würde. Er würde sich nochmal schlau machen, damit wir ein paar Alternativangebote bekommen. Typisch! Wie ich es mir gedacht hatte. Na ja, soll er mal machen.

 

Was ich in den nächsten paar Wochen erlebte, war einfach nur anstrengend! Alex brummte mir sämtliche Termine mit diversen Bauunternehmern auf. Einer ließ schon beim ersten Termin eine halbe Stunde auf sich warten, ein anderer sagte mir eine Stunde nach dem eigentlichen Termin ab und kam gar nicht, ein weiterer konnte mit seinen Handwerkern nicht alle Arbeiten ausführen, so dass wir dafür wieder einen anderen oder gar mehrere hätten beauftragen müssen. Letztendlich machte uns nur einer ein weiteres vernünftiges Angebot. ABER… Nicht nur, dass er mit seinen Drecksschuhen ohne mit der Wimper zu zucken einfach in unser Haus marschierte, er sich schon nach sage und schreibe einer Minute einen Überblick über die Ortssituation verschafft hatte und ihn meine Wünsche offenbar gar nicht groß zu interessieren schienen, zu allem Überdruss verabschiedete er sich auch noch mit den Worten: „Wenn Ihr Mann noch Fragen hat, kann er mich anrufen!“. Ganz ehrlich, am liebsten wäre ich dem Mann an den Hals gesprungen. Ich bin zwar blond aber nicht blöd! Als der Typ endlich weg war, setze ich mich erstmal an den Küchentisch und weinte ein paar Frusttränchen, bis Louisa sich auch schon wieder schreiend von ihrem Mittagsschlaf zurück meldete. Neben Kind, Haushalt und Alltagswahnsinn wurden mir diese ganzen Termine einfach zu viel. Offenbar brachten sie uns auch nicht weiter. Ich war total gestresst – und wir hatten nicht einmal mit dem Hausanbau angefangen. Abends flogen bei uns ziemlich die Fetzen – an irgendwem musste ich meinen Frust ja auslassen. Außerdem hatte Alex mir immerhin den ganzen Stress eingebrockt. Nach einigem Hin und Her schaffte ich es, Alex davon zu überzeugen Herrn Liß wenigstens mal kennenzulernen. Allerdings musste ich ihm versprechen, dass wir erst das Angebot von dem anderen Heini abwarten würden.

 

Eine gefühlte Ewigkeit später (ich glaube, es waren so 2 ½ Wochen) lag dann das Angebot in unserem Briefkasten. Noch 2 Mal hatte ich telefonisch nachfragen müssen, wann das Angebot den endlich käme. Ich öffnete den Briefumschlag und blätterte mich gleich bis zum Schluss durch… Hm, knapp 4.000 € weniger als bei Liß & Schubert. Preis hin oder her, mit diesem Mann wollte ich meinen Anbau weder planen noch bauen. Ich stellte mich schon mal auf weitere Diskussionen mit Alex ein.

 

An diesem Abend musste ich mir dann Dinge anhören wie, er würde doch nicht arbeiten gehen, um die Kohle dann zum Fenster rauszuschmeißen, usw. Aber er hatte es versprochen - am nächsten Tag rief ich Herrn Liß an, um einen neuen Termin zu vereinbaren. In der Hoffnung, er würde den Preis nochmal überdenken, erwähnte ich absichtlich auch das andere Angebot und die Diskussionen mit meinem Mann. Nach kurzer Stille am anderen Ende der Leitung, sagte er, dass er uns gerne zu sich ins Büro einladen würde. Dort könne er uns einige Dinge zeigen, die meinen Mann vielleicht überzeugen würden. Auch Louisa dürften wir gerne mitbringen – Platz zum Spielen gäbe es. Ich sagte ihm zu.

 

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